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Regatta am Achensee 2020

Frühjahr 2020: Aufgrund der verschärften Sicherheits-Maßnahmen wegen Covid‑19, muss der Saisonstart für die meisten Seglerinnen und Segler leider etwas nach hinten verschoben werden. Nach den Lockerungen Anfang Juni, ging es darum für die viele „Mothies“ erst Anfang August wieder auf das Wasser – eine lange Pause, auch für Franzi. Sie hat uns vom verspäteten Saisonauftakt erzählt, und wie das Regatta-Wochenende auf dem Achensee für sie gelaufen ist.

Die Motten fliegen wieder - Ansegeln am Achensee

Dem untypischen Beginn der aktuellen Saison geschuldet, fehlte es den meisten Seglerinnen und Seglern in diesem Jahr an Routine, weshalb viele Teilnehmer der Regatta bereits einige Tag früher angereist waren. Doch die lange Zwangspause hat sich gelohnt: Der Achensee bot bereits an den Tagen Donnerstag und Freitag traumhafte Bedingungen für alle Teilnehmer: „Strahlender Sonnenschein und hohe Temperaturen sind super für eine stabile Thermik. Dazu noch das flache Wasser und man kann sich voll und ganz auf die Manöver konzentrieren!“, schwärmt Franzi. „Das Wetter hat heute viele Segler glücklich gemacht,“, fügt sie am Freitag hinzu. „Es war ein toller Start auf dem Achensee, ich bin zufrieden.“

Der Regatta-Samstag – Saisonstart mit Hindernissen

Doch leider war zum Regattastart am Samstag das gute Wetter nicht ganz so stabil, wie noch in den beiden vorangegangenen Tagen: Die Teilnehmer hatten heute mit besonders vielen Windlöchern zu kämpfen. Dennoch konnten am selben Tag noch drei Wettfahrten gesegelt werden, die Franzi auf dem elften Platz der Gesamtwertung absolvierte. „Angesichts der aktuellen Lage bin ich mit meiner Platzierung zufrieden,“ erläutert Franzi, „darauf kann ich aufbauen.“

Der Regatta-Sonntag – Trotz Startproblemen ein Happy End

Auch am Sonntag war das Wetter eher durchwachsen: Das erste Rennen des Tages musste leider aufgrund nicht ausreichenden Windes abgebrochen, und erneut waren aufkommende Windlöcher und jede Menge Treibgut ein Problem: „Das ganze Treibgut macht den Kurs schnell zum Slalom-Rennen.“, scherzt Franzi angesichts der kleinen Startprobleme. Gegen Abend konnten dann aber die restlichen drei Rennen gesegelt werden. „Wir haben zwar keine 18kn Wind mehr, wie noch am Donnerstag oder Freitag, aber das aktuelle Wetter reicht für einen flotten Flug über das Wasser allemal aus.“, erklärt Franzi. Auch in diesen Kampf um den Sieg belegte sie erneut den elften Platz. „Das Wochenende war ein solider Saison-Start mit noch etwas Luft nach oben. Dafür war es umso schöner, die ganzen Freunde aus aller Herren Länder an diesem Wochenende vereint auf dem Wasser zu sehen.“, schließt Franzi als Ihr Fazit an. „Man muss einfach immer das Beste aus der Situation machen, so wie die BMK , wenn ein Delta entsteht.“ #BMKdelta