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Nach der EM ist vor der WM

Das glückliche Strahlen im Gesicht nach der guten Platzierung bei der Moth-Sailing-Europameisterschaft in Portugal hat Franzi auch drei Monate später noch. Doch eigentlich hat sie gerade nichts zu lachen. Sie steckt mitten in ihrer Bachelor-Arbeit und muss hart trainieren für die anstehende Weltmeisterschaft in Australien.
Doch wie trainiert man Moth-Sailing, wenn man mitten in München wohnt und nicht jeden Tag aufs Wasser kann? Ausdauer- und Krafttraining sind Franzis Schlüssel zum Erfolg. 2-3 mal pro Woche geht sie ins Fitnessstudio, dazu joggen und am Wochenende wandern. Das sieht nach einer ausgefüllten, sportlichen Woche aus! Ihren Trainingsplan erstellt sie sich selbst, schließlich ist sie ja Fitnesstrainerin. Doch das Training auf dem Wasser darf natürlich auch nicht fehlen. Hier stehen ihr Vater und Bruder zur Seite, die sie immer wieder unterstützen und Feedback geben.

Perfektion durch Visualisierung

Gerade weil Franzi nicht so viel auf dem Wasser trainieren kann wie sie gerne möchte, ist es wichtig, dass die Handgriffe beim Segeln sitzen. Durch Visualisierung und Meditation führt sie sich die Bewegungsabläufe vor Augen und verinnerlicht sie. Entspannungstechniken helfen ihr auch dabei, in stressigen Momenten auf dem Wasser einen kühlen Kopf zu bewahren.  

Akklimatisierung und genügend Sonnenschutz

Der kühle Kopf ist aber nicht nur wegen der stressigen Wettkampfsituation gefragt. Während bei uns im Dezember meist Minusgrade herrschen und Schnee liegt, ist bei der Weltmeisterschaft in Australien gerade Hochsommer. Franzi plant deshalb auch genügend Zeit ein, um sich akklimatisieren zu können und der Sonnenschutz darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Neben dem Wetter stehen ihr aber auch noch andere Hürden bevor: „Australien ist die Hochburg des Moth-Sailings. Dort werden viele gute Segler, wie z.B. Americas-Cup-Segler, WM-Gewinner und Olympiamedaillen-Gewinner an den Start gehen. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Rennen!“, freut sich Franzi.